BAUVORHABEN

Hier sollen Menschen billig enteignet werden, um Grundstücke später teurer verkaufen zu können!

Hier sollen Menschen billig enteignet werden, um Grundstücke teuer verkaufen zu können. Seit Ende August 2016 ist bekannt, dass der Senat plant auf den Rieselfeldern an der Heinersdorfer Straße/Blankenburger Pflasterweg zu bauen.

Ursprüngliche Planung (im groben):

⦁ 5.000 – 6.000 Wohnungen auf 70 ha Rieselfeld
⦁ 1/3 sozialer Wohnungsbau, 1/3 Mietwohnungen zum Mietspiegelpreis, 1/3 Eigentum (zur Finanzierung des Bauvorhabens)
⦁ Verkehr: Soll verbessert werden, bevor Wohnungen entstehen
⦁ Tramverlängerung, über das Wohngebiet bis zur S-Bahn

 

03.03.2018 zur Auftaktarena im Bürgerbeteiligungsverfahren dann die Überraschung:

Es werden 3 „Alternativen“ für Blankenburg vorgestellt! Diese 3 „Alternativen“ beinhalten nicht nur das Blankenburger Feld, sondern auch die Flächen der Erholungsanlage Blankenburg, der KGA Familiengärten und Teile des Ortes Blankenburgs.

⦁ Nicht mehr nur 70 ha (Blankenburger Feld) sind geplant, sondern 270 ha
⦁ Bis 10.400 Wohnungen sollen gebaut werden
⦁ Nur noch 50% sozialer Wohnbau und Mietwohnung durch den Senat, die anderen 50 % mit privaten Investoren!
⦁ Die Anlage Blankenburg würde komplett überplant
⦁ Die Anlage Familiengärten würde komplett überplant
⦁ Der Golfplatz am Pflasterweg würde komplett überplant
⦁ „Umsetzten“ des Gewerbegebietes Heinersdorf
⦁ Es soll eine TVN (Tangentialverbindung Nord) geben, welche die Erholungsanlage Blankenburg komplett zerschneiden würde (mind. 365 Grundstücke müssten dafür weg!)
⦁ Weitere Verkehrskonzepte gibt es nicht
⦁ Verlängerung der M2 über das Feld bis zum S-Bahnhof Blankenburg (hierfür werden ebenfalls Grundstücke und Gärten weichen)
⦁ Ein Straßenbahndepot soll gebaut werden am S-Bahnhof Blankenburg in Richtung Heinersdorf – zwischen der Auto- und S-Bahn – Hier müssen auch Menschen weg!

Blankenburger Süden

Alternative A

Blankenburger Süden

Alternative B

Blankenburger Süden

Alternative C

WIR FORDERN

Also im Klartext

Zirka 750 Parzellen/Grundstücke (betroffen sind Eigentümer, Dauerbewohner, Erbpächter und Erholungsuchende) verlieren also ihr Zuhause, sollen enteignet werden! Zwar ist die Rede auch von Ersatzgrundstücken, dann aber wohl nicht eins zu eins! Gerichte sollen die Höhe und Umfang der Entschädigung bestimmen – Erholungsanlage Blankenburg + Familiengärten sind maßgeblich betroffen!

Ca. 1000 Erholungsgärten und tausende Erholungsnutzer verlieren ihre Gärten, damit nicht genug: Sie sind bei einer ordentlichen Kündigung ab Oktober 2022 verpflichtet, auf eigene Kosten das Grundstück zu räumen (Haus & Anpflanzungen), das würde für fast ALLE den finanziellen Ruin bedeuten.

Eine „Straße“ die TVN soll den Verkehr in Blankenburg entlasten (wie soll das gehen?)

Der Golfplatz am Pflasterweg wird trotz gültigen Pachtverträgen überplant.

Der Zuwachs von mehr als 25.000 Einwohnern würde den Ortsteil Blankenburg komplett überlasten. Wir sprechen hier von zusätzlich bis zu 5.000 Fahrzeugen sowie 20.000 Personen die täglich zur Arbeit wollen. Der öffentliche Nahverkehr sowie der Straßenverkehr würden zum erliegen kommen. Auch ist nicht geklärt wie ca. 10.500 Wohneinheiten an das Öffentliche Energie-, Wasser- und Abwassernetz angebunden werden sollen.

Ein vernünftiges durchdachtes Verkehrskonzept für Blankenburg und Umgebung, (z. B. durch Entlastung der Doppelkreuzung in Blankenburg)

KEINE Tangentialverbindung!

Ein vernünftiges durchdachtes ÖPNV Konzept – mit sinnvoller TRAM-Gestaltung bis Karow oder sogar Buch!

Bebauung nur des Kerngebietes (70 ha) unter Beachtung der Frischluftschneise, des Kaltluftaustauschgebietes, der Flora & Fauna sowie der umweltverträglichen Bebauung der Umgebung – angepasst und sozial verträglich!

Schutz der Flora & Fauna im gesamten Nordostbereich Berlins

Erhalt des Golfplatzes

Kompletter Erhalt der Erholungsanlage Blankenburg & der Erholungsgärten Familiengärten

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