WIR SAGEN, NEIN

Wir lehnen alle drei Entwicklungsalternativen im Blankenburger Süden ab! Bis zum 03.03.2018 wurden im Bürgerbeteiligungsprozess Baukonzepte und Entwicklungsmöglichkeiten vonseiten der Senatsverwaltung vorgestellt, die klar kommunizierten, dass auf dem Blankenburger Feld (auch Blankenburger Rieselfeld genannt, Pflasterweg/Heinersdorfer Str.) ca. 4.000 bis 6.000 Wohneinheiten realisiert werden sollen. Diese wurden aber bereits zu diesem Zeitpunkt sehr kritisch diskutiert, da kein funktionierendes Verkehrskonzept existiert und das Verkehrsaufkommen sowie das öffentliche Verkehrsnetz schon jetzt am Limit sind. Da dieses nicht das einzige Baugroßprojekt in Berlin ist, wird sich das Verkehrsaufkommen noch potenzieren.

Bei der „Auftaktveranstaltung Blankenburger Süden“ am 03.03.2018 wurden Planungen als drei mögliche Alternativen (A, B, C) vorgestellt, die so im Vorfeld nie kommuniziert wurden. Quasi über Nacht wurden aus den möglichen 4.000 bis 6.000 Wohneinheiten schlagartig 10.400 mögliche Wohneinheiten. Die dort seit 1909 existierende Erholungsanlage Blankenburg (größte Deutschlands) mit gut 1.400 Grundstücken sowie die KGA Familiengärten in Heinersdorf (gut 200 Grundstücken) wurden komplett überplant. Ca. 450 der Grundstücke sind in privater Hand und sollen im Ernstfall enteignet werden.

Von einem vernünftigen Verkehrskonzept ist bis dato nichts zu sehen. Alle bisher vorgestellten Entwürfe betrachten nicht einmal die schon seit Jahren vorherrschenden verkehrlichen Probleme im Berliner Nord-Ost-Raum.

Wir alle sind der Meinung, dass bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden muss. Aber wer sich genauer mit dem Bauvorhaben „Blankenburger Süden“ beschäftigt, wird feststellen, dass durch Enteignung, Verdrängung und Verkauf von landeseigenen Flächen an Investoren dieses nicht geschieht!

Alternative A

Alternative B

Alternative C

Blankenburger Süden

Nächster großer Infoabend im Vereinsheim

Bitte kommt zahlreich! Für alle die noch Information zur Mahnwache brauchen oder ein Shirts kaufen möchte, kann möge Vorort kommen.

Termin:
25. September um 18:00

Treffpunkt:
Vereinshaus „Scheue“ Grünkardinalweg 67

Uhrzeit:
Startzeit 18 Uhr

Blankenburger Süden

Licherkette um die Anlage Blankenburg

Lasst uns zusammen wieder ein Zeichen gegen Verdrängung und Enteignung setzen –  gegen Überplanung, Bauwahnsinn und den Erhalt der Anlage Blankenburg. Kommt zahlreich, bingt Freunde und Familie mit.

Weitere Informationen werden noch bekannt gegeben.

Termin:
02. November 2018

Treffpunkt:
Werden noch bekannt gegeben

Uhrzeit:
Werden noch bekannt gegeben

Nein, zu Verdrängung

1.000 Gartenparzellen werden vernichtet und somit auch Flora und Fauna!

Nein, zu Enteignung

400 in privater Hand befindliche Grundstücke werden zwangsenteignet!

Nein, zu Planungswahn

Keine Planung ohne funktionierendes Verkehrskonzept!

Ja, zum Bürgerdialog

Wir sind Berliner und Blankenburger und gestalten unsere Stadt mit!

Ja, zu Transparenz

Ehrlichkeit ist Grundvoraussetzung bei solchen Großprojekten!

Ja, zu Nachhaltigkeit

Realistisch planen und innovativ sein! Zukunft gestalten!

Warum es auch Sie betrifft

Auch für den Fall, dass der Senat nur das Blankenburger Feld mit 5.000 – 6.000 Wohnungen bebauen würde, wäre das eine Verdreifachung der Einwohnerzahl Blankenburgs.

Da es kein funktionierendes Verkehrskonzept gibt, sind Probleme vorprogrammiert. Bahn, S-Bahn und Tram werden überfüllt sein. Es würde kaum Platz auf den Bahnhöfen oder Bushaltestellen geben. Zu Berufszeiten wird das Mehraufkommen vom Fahrzeugen zu noch mehr Staus führen als bisher. Die immer so wichtige Frischluftschneise (Kaltluftaustauschgebiet Blankenburger Feld und Anlage Blankenburg) würde zerstört werden und alle Berliner würden dies zu spüren bekommen.

Was passiert mit dem durch den Wohnungsbau verdrängten Blankenburgern? Gibt es Studien die sich mit dem Thema Grundwasser beschäftigen? Was passiert mit dem verdrängten Grundwasser, werden umliegende Siedlungen betroffen sein?

Wir sind nicht gegen Wohnungsbau, auch nicht gegen den, der „vor unsere Tür“ stattfindet! Aber dies kann nur geschehen ohne Enteignung, Vertreibung, sozial verträglich und der Umgebung angepasst!

 

Mit ehrlicher, offener, transparenter Bürgerbeteiligung!

Wie Sie helfen können

Nutzen Sie Ihre Stimme sprechen Sie im Freundes- und Kollegenkreis über die Planungen im Blankenburger Süden und helfen Sie so, unsere Anliegen bekannt zu machen.

Beteiligen Sie sich an unseren Aktionen: Ob beim Sommerfest, einer Plakatmalaktion oder als aktive(r) Helfer/in bei „[WIR SIND]“, das Maß entscheiden Sie allein, jede Hand hilft!

 

Spenden

Öffentlichkeitsarbeit kostet Geld, wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen möchten, wenden Sie sich gern an den Vorstand der Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V. , nutzen Sie die Spendenboxen oder spenden Sie direkt auf unser Spendenkonto.

Gericke Zeitungsladen und Getränke
Bito, Romain-Rolland-Str. 44-46, 13089 Bln.
Stoll Physiotherapie, Alt-Blankenburg 70, 13129 Bln.
Ilonka Wolle, Familiengärten
Speisekammer, Bahnhofstr. 45, 13129 Bln.
Warenschleuder, Treseburger Str. 21, 13129 Bln.
Gartencenter, Rennbahnstr. 70, 13086 Bln.
Scheune Blankenburg, Grünkardinalweg 67, 13129 Bln.
Dirk Kachel, Anlage Blankenburg
Nagelstudio Monika Müller, Bahnhofstr. 32, 13129 Bln.
Löwenburg-Apotheke, Alt-Blankenburg 67 a, 13129 Bln.
Ines Landgraf. Anlage Blankenburg
R.H.Innenausbau, Charlottenburger Str. 134, 13086 Bln.
Katharina Isbrandt, Anlage Blankenburg

Spenden unter
Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e. V.
Bankverbindung: Berliner Volksbank
IBAN: DE 26 1009 0000 1291 8380 02
BIC: BEVODEBB
auch gegen Spendenquittung

 

Die Zusammenfassung der gesammelten bzw. bei uns eingegangenen Spendengelder per 17.5.2018 ergab eine Summe von 1.755,57 Euro.

Wir danken allen Spendern!


Facebook

Treten Sie in die facebook-Gruppe „[WIR SIND] Blankenburg“ ein und informieren Sie sich, teilen Sie Artikel.


Unterschriftensammlung

Die Garten – und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V. bedanken sich bei allen fleißigen Unterschriftensammlern und die jenigen die Unterschrieben haben ! Eine grandiose Gesamtzahl von 16700 Unterschriften wurden gezählt !

Wir danken allen Unterstützern!

Back to Top